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Die Plus-Minus-Statistik ist ein Teil der Statistiken, die für Feldspieler geführt werden. Sie gibt an, bei wievielen Toren bzw. Gegentoren ein Spieler am Eis war. Schießt sein eigenes Team ein Tor, so wird ein Pluspunkt gutgeschrieben und umgekehrt. Powerplaytore werden in der Statistik jedoch nicht berücksichtigt, wohl aber Shorthanded Goals. Torhüter werden in dieser Statistik nicht geführt.

Penaltyschüsse werden nur während des regulären Spiels und nicht im Shootout gewertet, allerdings gilt dies nur, wenn das Team des Schützen zu dieser Zeit kein Powerplay hatte. Bei einem Treffer wird die Plus-Minus-Statistik des Schützen um eins erhöht, bei einem Fehlschuss wird keine Änderung vorgenommen.

Im Allgemeinen ist die Plus-Minus-Statistik ein Indikator für Verteidiger-Qualitäten eines Spielers, jedoch sollte man die Statistik auch im Vergleich zu seinen Teamkameraden sehen, da bei schlechteren Teams im Regelfall alle Spieler weniger gute Werte aufweisen.

Erfunden wurde diese Form der Statistik in den Fünfziger Jahren bei den Montreal Canadiens, ehe die NHL 1968 damit begann, sie offiziell zu führen. Heute gibt es für den Sieger dieser Statistik in vielen Ligen spezielle Auszeichnungen. Die bekannteste dürfte der NHL Plus/Minus Award oder auch Bud Light Trophy sein.

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